Bei uns erhalten Sie Tattoo´s nach Ihrem persönlichen Geschmack. Wir arbeiten sowohl traditionell als auch mit Tattoo-Maschinen.

Unser Angebot umfasst:

  • Maori Tribal · Schriften / Chin. Zeichen usw. in Schattierungstechnik
  • Tribal in jeglicher Coleur und Ausführung
  • Black & Grey
  • Cover Up - Old School - auffrischen alter Tattoos uvm.
  • Custom Tattoo nach Kundenwunsch
  • Laser-Tattoo-Entfernung

Sollte Ihnen kein bereits fertiges Motiv zusagen entwerfen wir gerne Vorlagen nach Ihren persönlichen Wünschen* oder nutzen von Ihnen mitgebrachte Bilder oder Entwürfe für Ihr eigenes, ganz persönliches Tattoo. * ausgenommen diverser politische Zeichen & Symbole 

Sie haben Interesse an einem Piercing?

Dann sind Sie bei uns an genau der richtigen Stelle!
Wir beraten Sie im Voraus sehr ausführlich, egal, ob es um die verschieden Möglichkeiten der Platzierung, die Art des Stechens oder der Heilung und Pflege des Piercings geht.

Piercingzeiten: Dienstag bis Samstag ab 10.00 Uhr, generell ohne Termin.

Unser Motto ist:
Piercing stechen ist nicht nur ein Loch machen und nen Stab durchziehen, nein auch das Ergebnis sollte ein Piercer im Auge haben. Sauberkeit und einen Blick für die Ästhetik darf nicht fehlen.
Entsprechende Materialien und Handwerkszeug sollten genauso wenig fehlen wie der richtige Schmuck für die entsprechende Körperstelle.

Piercings werden bei uns grundsätzlich gestochen und nicht geschossen! Gerissene Knorpel oder aus der Haut ragende Knorpelfragmente überlassen wir gerne den Piercern, die mit der Nadel weniger Gefühl haben wie mit dem Schussapparat.

Im Tattoo- und Piercinggewerbe gilt nicht `Geiz macht Geil´ sondern `Geiz macht Krank´!
Und das im wahrsten Sinne das Wortes.

Unser Angebot umfasst:
· Dermal Anchor
· Augenbraue
· Nase
· Labret (Lippe)
· Madonna
· Zunge
· Brustwarze
· Bauchnabel
· Ohrknorpel
· Lippenbändchen
· Intim

 
Allgemeines zum Thema Piercing:

Piercing ist eine Form der Körperkunst, wobei Ringe oder Stäbe an verschiedenen Stellen des menschlichen Körpers angebracht werden, indem der Schmuck durch die Haut und das darunter liegende Fett- oder Knorpelgewebe gezogen wird. 
 
Materialien:

Als Ringmaterial geeignet ist 750er Gold, Platin, Niob, Titan, PTFE oder medizinischer Edelstahl, wobei der Schmuck für den Ersteinsatz aus Titan, Niob oder PTFE bestehen sollte. Nickel sollte wegen der Gefahr von allergischen Reaktionen nicht verwendet werden. Seit kurzem darf auch wieder 316L-Implantatstahl für den Ersteinsatz verwendet werden. Renommierte Piercing-Studios mit langjähriger Erfahrung verwenden ausschließlich Ringe oder Stecker aus G23-Titanium oder 316L-Implantatstahl für den Ersteinsatz. 
 
Das Stechen:

Meistens werden Piercings mit einer Venenverweilkanüle gestochen. In aller Regel kommt eine sog. Braunüle zum Einsatz. Hierbei ist die Nadel durch einen Plastik- oder Teflonüberzug geschützt. Nachdem die Nadel durch die Haut gestochen wurde, wird sie entfernt. Lediglich der Überzug verbleibt in dem Stichkanal. Mit Hilfe dieses Überzuges wird der Schmuck durch den Stichkanal gezogen. Natürlich muss auch auf ausreichende Hygiene geachtet werden, da sich das "Loch" sonst entzünden kann. Nach dem Stechen darf der Schmuck für mehrere Wochen nicht gewechselt werden, da ansonsten der Heilprozess negativ beeinflusst wird und dadurch die Gefahr von Infektionen steigt.

Bei Ohren- oder Nostril-Piercings wird meistens die Ohrlochpistole angewendet. Hiervon ist jedoch abzuraten, da das Gewebe einreißen, an Knorpelstellen sogar splittern kann und der Apparat nicht vollständig sterilisierbar ist. Zudem sind die hierbei verwendeten Ohrstecker für den Ersteinsatz ungeeignet.

Eine weitere Methode ist der sogenannte Dermal Punch. Dabei werden Gewebeteile mit einer Hohlnadel bis zu einem Durchmesser von 8 Millimetern herausgestanzt. Dies wird vor allem angewendet um größeren Schmuck in Knorpelgewebe einsetzten zu können. Weil hierbei Gewebe komplett entfernt und nicht verdrängt wird, heilen gepunchte Piercings besser, da der Schmuck weniger Druck ausübt.

Vor dem Stechen sollten kein Alkohol, Drogen und Koffein, so wie blutverdünnende Medikamente eingenommen werden da diese den Kreislauf und die Blutgerinnung beeinträchtigen können.
 
Geschichte des modernen Piercings:

Zwar gab es mit The Gauntlet in Los Angeles schon 1975 den ersten modernen Piercing-Shop, die Verbreitung dieser Mode beginnt aber erst in den 1980er Jahren in Kalifornien, als die Bewegung der Modern Primitives, der modernen Wilden, entstand. Man übernahm bewusst die bei „wilden“ Völkern verbreiteten Bräuche, um den eigenen Körper zu verändern (Body Modification): Dazu gehörten vor allem die Tattoos, das Piercing oder die Narbenbildung (Scarification), später auch das Branding. Noch zu Beginn der 90er Jahre blieb das Piercing überwiegend auf die Punk- und BDSM-Szene beschränkt. Von da aus breitete es sich im Lauf weniger Jahre aus und ist heute als Schmuck beinahe allgemein akzeptiert. 
 
Rechtliches:

Gepierct werden darf wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, bzw. Minderjährige mit Einverständnis des Erziehungsberechtigten. Wer Minderjährige ohne Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten pierct, macht sich nicht strafbar, denn auch der Minderjährige kann eine wirksame Erklärung gem. § 228 StGB abgeben. Für diese Erklärung ist Geschäftsfähigkeit nicht erforderlich.

Laut der Nickelrichtlinie (94/27) der EU darf für den Ersteinatz kein Schmuck verwendet werden, dessen Nickelfreisetzung fünf Nanogramm pro Quadratmeter und Woche durch Abrieb übersteigt. Demzufolge geeignet sind Titan, Niob und PTFE.

Der Piercingvorgang ist rechtlich gesehen eine Körperverletzung. Deshalb muss der Klient in der Regel vor dem Piercen eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben, die den Piercer vor rechtlichen Folgen diesbezüglich befreit.